"Wir befinden uns im Jahre 50 vor Christus. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? Nein! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."

Diese Einleitung kennt jedes Kind.

Gemünzt auf den Glauben in Frankreich, der ersten Tochter der Kirche, ist die Einleitung aus Asterix und Obelix wieder aktuell.

In einem südfranzösischem Kloster, unbeachtet von der Öffentlichkeit, blüht ein neuer Benediktinerkonvent auf.

 

 

                                                                                   

 

 

Sainte Marie de la Garde, eine junge Tochtergründung des ebenso noch jungen Mutterklosters Le Barroux, konnte am 11. Juni 2016 die Priesterweihe von Bruder Johannes Chrysostomos begehen.

Erste Bilder und weitere Informationen finden sich auf der webseite der Gemeinschaft.

 

„Bevor sie Akademien der Wissenschaften und Begegnungsorte der Kulturen wurden, sind die Klöster stille, zum Himmel weisende Finger gewesen, die beständige Erinnerung daran, daß es eine andere Welt der Wahrheit und Schönheit gibt, auf die diese hier nur eine ziemlich chaotische und ungeschickte Vorbereitung ist.“
Dom Gérard
 

Copyright der Bilder: Olivier Figueras

 

                  "Das ist das Herz, das die Menschen so sehr liebt"

 

Diesen Sonntag, 05.06.2016, begehen wir die äußere Feier des Herz-Jesu Festes.

 

 

 

 

Donnerstag, 24. März, 19.00 Uhr

Gründonnerstag - Abendmahlsamt

 

Sonntag, 27. März, 10.00 Uhr

Ostersonntag

 

Sonntag, 27. März, 16.30 Uhr

Lateinische Choralvesper mit Bischof Dick in St. Winfried

(Antiphonale monasticum)

 

Montag, 28. März, 18.00 Uhr

Ostermontag

 

Sonntag, 03. April, 18.00 Uhr

Weißer Sonntag

 

Sonntag, 10. April, 18.00 Uhr

2. Sonntag nach Ostern

 

Sonntag, 17. April, 18.00 Uhr

3. Sonntag nach Ostern

 

Sonntag, 24. April, 18.00

4. Sonntag nach Ostern

 

Sonntag, 01. Mai, 18.00

HL. JOSEPH DER ARBEITER

 

Donnerstag, 05. Mai 18.00

Christi Himmelfahrt

 

 

 

 Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.

 

 Liebe Mitbrüder, liebe Schwestern und Brüder,

 

 

als Anfang des 7. Jahrhunderts das Kreuz von den Heiden, die es geraubt hatten, an die Kirche zurückgeschenkt wurde, hat man das heutige Fest begründet und man hat es genannt: Kreuzerhöhung.

 

Damals wußte man genauso wie sechshundert Jahre vorher und wir inzwischen in dieser Zeit, daß Kreuzerhöhung eine Inanspruchnahme ist, die sehr wohl Zeichen des Widerspruchs werden mußte. Das Kreuz zu erhöhen, war im Anfang der Christenheit so, als hätte man in heutigen Zeiten gleichsam einen elektrischen Stuhl als besonderes Zeichen der Gnade Gottes vor Augen gestellt. Erhöhung des Kreuzes heißt zugleich: Umkehrung der Werte. Oder mit den Worten Romano Guardinis: Unterscheidung des Christlichen.

 

Darum geht es in der Tat: wir sind nicht nur irgendeine Religion, wir haben nicht nur irgendeinen Erlösungsglauben, sondern wir haben die Herausforderung des Glaubens dadurch, daß die Erlösung am Kreuz geschieht. Der Herr selbst hat dieses äußeres Geschehen deutlich hervorgehoben in seinem inneren Wert, in seiner Anspruchnahme an uns: »Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen« (Joh 12,32).

 

Was wäre das doch für ein schönes christliches Selbstbewußtsein, wenn man ehrlich sagen könnte: »Ich bin ein Christ, weil ich angezogen bin von dem GekreuzigtenDas heißt Glauben. Glauben können, daß hier das Zeichen des Schandmahls zum Zeichen der Erlösung wird – warum? Weil in diesem Geschehen am Kreuz sich die Wertung Gottes umsetzt: durch Liebe zu erlösen und durch Liebe zu opfern.

 

Liebe Schwestern und Brüder, Kreuzerhöhung zu feiern, ist deshalb ein wunderbarer Anlaß, um unseres Glaubens wieder froh zu werden. Denn in jeder Hl. Messe vollzieht sich diese Erhöhung des Kreuzes, wird uns wieder deutlich: da sind wir erlöst.

 

Diese Gnade der Erlösung ist nicht nur allgemein, sondern ganz persönlich. Für unser Christsein gilt, wie der Hl. Paulus, der sonst immer im Plural spricht, hier im Singular sagt: » … mich hat er geliebt und für mich hat er sich hingegeben« (Gal 2,20).

 

Das nachzuvollziehen, auf sich selbst anwenden zu dürfen, heißt: Messe mitzufeiern - oder?

Amen.

 

Predigt von Weihbischof em. Dr. Klaus Dick zum Fest Kreuzerhöhung 2015

Der anstehende 4. Fastensonntag durchbricht die Zeit der Buße und stellt die Freude in den Mittelpunkt.

Nicht nur geistlich, sondern auch ganz fassbar freuen wir uns über ein wertvolles Geschenk, daß wir dem Centrum voor Religieuze Kunst en Cultuur verdanken - ein neuer Chormantel für die Osterzeit: